Monobob: Harms sichert sich Bronze

Am vorletzten Wettkampftag der Youth Olympic Games in St. Moritz hat Monobob-Pilotin Harms dem Jugend

Team Deutschland eine weitere Medaille beschert.

Celine Harms fährt in Sankt Moritz zu Bronze bei den Olympischen Jugend-Winterspielen. Foto: Sandro Halank

Celine Harms hat sich beim Rennen im Monobob der Mädchen mit Bronze belohnt. Dass sie mit nur einer Hundertstel die

Silbermedaille verpasst hatte, störte Harms ganz und gar nicht. Die Monobob-Pilotin, die im ersten Lauf auf Platz zwei

gefahren war, überraschte sich selbst mit einem sensationellen Rennen. „Damit habe ich wirklich nicht gerechnet,

ich bin wirklich mega happy. Ich hatte den Plan, in die Top sechs zu kommen. Dass es wirklich Bronze geworden ist,

ist unbeschreiblich“, sagte Harms. Ihre Teamkollegin Maja Wagner schaffte es mit Platz vier nur knapp nicht auf die Medaillenränge.

Rene Thierfelder, verantwortlicher Trainer für Monobob in Sankt Moritz zeigte sich durchweg mit den Leistungen seiner

zwei Pilotinnen: "Es war ein sehr spannendes Rennen der Mädchen. Schade, dass es für Maja knapp nur zu Platz vier gereicht hat,

aber ich bin mit beiden Mädels total zufrieden. Sie haben beide ihre Leistung super in der Bahn abgerufen und sind wunderbar

gefahren. Wir sind rundherum glücklich." 

Quelle:  https://www.teamdeutschland.de/news/details/monobob-harms-sichert-sich-bronze

19.01.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die deutschen Skeleton-Fahrerinnen haben sich bei den Olympischen Jugend-Winterspielen

in St. Moritz auf die Podestplätze gekämpft.

Josefa Schellmoser holt Skeleton-Silber bei den Olympischen Jugend-Winterspielen. Foto: Sandro Halank

Josefa Schellmoser und Sissi Schrödl haben dem Jugend Team Deutschland bei den Olympischen Jugend-Winterspielen in St. Moritz

weitere Medaillen beschert. Während Schellmoser mit nur drei Hundertstel Platz eins denkbar knapp verpasste, den sie sich zuvor

im ersten Lauf gesichert hatte, fuhr Schrödl auf Rang drei und verteidigte ihre Vorlaufposition. „Es war eine mega Stimmung

hier und dann noch eine Medaille zu holen, ist unglaublich“, sagte die Silber-Gewinnerin, deren Teamkollegin Schrödl mit dem

Podestplatz erst gar nicht gerechnet hatte: „Im Training lief es nie so gut, da kamen schon die ersten Sorgengedanken

auf. Aber zum Wettkampf sind die Gedanken ganz anders. Damit hat es ja dann auch geklappt.“

Mannschaftskollegin Nele Kaschinski zeigte im Vergleich zu den Trainingsläufen ebenfalls eine verbesserte Leistung und beendete

das Rennen auf dem zehnten Platz. „Nele hat auch ein super Ergebnis geliefert. Sie hat heute die beste Leistung der

vergangenen zwei Wochen gezeigt.“, konstatierte Anja Selbach, Skeleton-Bundestrainerin für den Jugendbereich.

Insgesamt zollte Selbach ihren Athletinnen großen Respekt: „Dass sich die Mädels nach den durchwachsenen Trainingsleistungen

dermaßen zusammengenommen haben, zwei solche Läufe fahren und dann mit zwei Medaillen Heim gehen, ist Weltklasse.“

Morgen geht es in Sankt Moritz mit den Skeleton-Wettbewerben der Männer weiter.

Quelle:  https://www.teamdeutschland.de/news/details/skeleton-maedchen-feiern-silber-und-bronze  19.01.2020

 

Skilanglauf-Cross: Deutsche Athletinnen laufen ins Finale

Im ersten Skilanglauf-Wettbewerb der Olympischen Jugend-Winterspiele sind alle drei deutschen Mädchen ins Finale

des Langlauf-Cross gelaufen. Dort reichten dann aber die Kräfte nicht mehr, um die Medaillenränge anzugreifen.

Helen Hoffmann wurde Achte, Lara Dellit Neunte und Germana Thannheimer nach einem frühen Strauchler im Finale Zehnte.

Helen Hoffmann erlief mit Platz acht die beste deutsche Platzierung. Foto: Olympic Information Service

 

„Natürlich ist es toll, dass alle drei den Einzug ins Finale geschafft haben. Da will man dann aber natürlich auch um die Medaillen kämpfen.

Am Ende fehlten dafür aber die Körner“, sagte Coach Jens Filbrich. Mit Blick auf den sehr schwierigen Kurs, der zwei Mal pro Runde

gelaufen werden musste, fügte Filbrich hinzu: „Das werden wir ansprechen und hoffen, dass der Kurs für den Sprint morgen

entschärft wird.“

Der Langlauf-Cross wird bei den Jugendspielen ähnlich einem klassischem Sprint-Wettbewerb gelaufen – allerdings mit

vier besonderen Passagen: Einer "Spirale" mit sehr engen Kurven, einem Zick-Zack-Anstieg, einer Wellenpassage

und einem Sprung.

Nach guten Zeiten im Prolog, konnte man an diesem Tage im Vallée de Joux Cross-Country Centre schon erahnen,

dass es für Hofmann, Dellit und Thannheimer fürs Finale reichen könnte. In den Semifinals machten sie es dann aber nochmal

spannend. Alle drei zogen erst über die Zeitschnellsten-Regel ins Finale ein, denn nur die ersten beiden Läufer*innen

in den drei Halbfinals konnten sich direkt fürs Finale qualifizieren.

Bei den Jungs reichte es für Marius Kastner, Elias Keck und Simon Jung nicht fürs Finale, obwohl gerade Kastner als

Vierter des Prologs und Keck als Siebter am Anfang des Tages schnell unterwegs waren. Keck und Jung wurden dabei

die späten Prolog-Startnummern und dann die Zulosung ins erste Halbfinale zum Verhängnis. Ohne die nötige Ruhezeit zwischen

den Rennen waren Beide nicht frisch genug. Keck verpasste das Finale schlussendlich als fünfter Lucky Looser um weniger als

eine Sekunde. Die ersten vier Lucky Looser zogen ins Finale ein. Kastner konnte im Halbfinale ebenfalls nicht mehr an seine

Zeit aus der Qualifikation anschließen. Im Semifinale war er zehn Sekunden langsamer. 

Morgen geht es mit den Sprint-Wettbewerben weiter. 

Quelle:  https://www.teamdeutschland.de/news/details/skilanglauf-cross-deutsche-athletinnen-laufen-ins-finale  18.01.2020

 

Skispringen: Keine vorderen Platzierungen bei windigen Bedingungen

Die deutschen Skispringer*innen haben bei der Medaillenvergabe im Einzelspringen von Les Tuffes kein Wörtchen mitreden

können. Das beste deutsche Ergebnis im Auftaktspringen bei den Olympischen Jugend-Winterspielen erzielte Anna Jäkle

mit Rang zwölf.

Bei den Jungen musste der Probesprung aufgrund des Rückstands im Zeitplan und wegen der anhaltend unsicheren Windbedingungen

gestrichen werden. Los ging es unmittelbar mit dem ersten Wettkampfsprung. Unter den 37 Teilnehmern waren mit Luca Geyer und

Finn Braun auch zwei deutsche Skisprung-Asse vertreten, die sich in erster Linie auf sich selbst und ihre Sprünge konzentrierten.

Platzierungserwartungen wurden zumindest öffentlich nicht gestellt. Der erste Durchgang verlief durchwachsen. Luca Geyer flog mit

101,4 Punkten auf Platz 19, Finn Braun folgt knapp dahinter auf Platz 21. „Im ersten Sprung hatte ich extremes Pech mit den

Bedingungen. Ich hatte viel Rückenwind, hatte glaube ich vom ganzen Feld die schlechtesten Bedingungen. Einfach abhaken

und weitermachen“, versuchte Braun seinen ersten Durchgang in Worte zu fassen. Im zweiten Springen lief es für die deutschen

Skispringer erheblich besser. Geyer und Braun schlossen den Wettkampf auf dem dreizehnten und siebzehnten Platz ab.

Marco Wörgötter (Österreich), Mark Hafnar (Slowenien) und David Haagen machten die ersten drei Plätze unter sich aus.

„Sicherlich haben wir uns das ein oder andere mehr erhofft, aber es geht eben nicht immer alles auf. Wir werden den Kopf nicht

hängen lassen“, fasst eine nachdenkliche Trainerin Stefanie Daxeder zusammen.

Quelle: DOSB

Quelle:  https://www.teamdeutschland.de/news/details/skispringen-keine-vorderen-platzierungen-bei-windigen-bedingungen  19.01.2020

 

Nordische Kombination: Nowak holt zum Auftakt Bronze

Die Nordischen Kombinierer haben zum Auftakt der Olympischen Jugend-Winterspiele einen glänzenden

Start hingelegt. Jenny Nowak gewann nach einem guten Sprung von der Normalschanze und dem abschließenden

4 km Langlauf die Bronzemedaille für das Jugend Team Deutschland. Emilia Görlich, Jan Andersen und Lenard Kersting

erreichten jeweils Top-Ten-Platzierungen.

Jenny Nowak auf dem 4 km Cross-Country-Kurs

 

Besser hätte der Start für die deutschen Kombinierer nicht sein können. „Es war ein sehr guter Wettkampf, der beste in diesem

Jahr von den zwei Mädels“, resümiert ein sichtlich zufriedener Trainer Klaus Edelmann. Für das Jugend Team Deutschland

gingen mit Jenny Nowak und Emilia Görlich zwei Athletinnen an den Start. Insbesondere Nowak hatte sich mit ihrem Sprung

unerwartet in den Kreis der Favoriten gehievt. „Zehn Sekunden Rückstand auf Platz zwei – das hatten wir dieses Jahr auch

noch nicht“, sagte Edelmann. Und eben diese Vorlage aus dem Springen konnte Nowak für sich nutzen. In einem taktisch

geprägten Langlauf lief das deutsche Nachwuchstalent zunächst sogar bis auf den ersten Platz vor. „Ich kannte die Konkurrentinnen

und wusste, dass es sehr schwer wird, oben anzugreifen. Dass ich es jetzt geschafft habe, freut mich riesig. Ein mega Gefühl!“,

sagte Nowak in der Mixed-Zone nach ihrem dritten Platz.

Auch Emilia Görlich stimmte mit ihrem Wettkampfergebnis sich selbst und das Trainerteam zufrieden. Nach dem Springen noch

auf Platz neun liegend, holte sie im Lauf über vier km Konkurrentin um Konkurrentin ein, um das Rennen schlussendlich

auf dem fünften Platz zu beenden. Ein Kraftakt! „Ich bin ohne große Erwartungen in den Wettkampf gegangen. Mit meinem Sprung

bin ich sehr zufrieden und dachte mir, für das Laufen dann einfach, gib Gas", sagte Görlich im Ziel.

Im Anschluss fand der Laufwettbewerb der Jungen über sechs Kilometer statt. Die Ausgangslage war gut. Jan Andersen lag mit

0,16 Sekunden Rückstand auf den Österreicher Stefan Rettenegger auf Platz vier. Lenard Kersting durfteals Sechzehnter starten.

„Das Springen war besser als erwartet. Das habe ich die letzten Wochen nicht so gut hinbekommen im Wettkampf“,

bilanziert Andersen, der nach diesem Zwischenergebnis natürlich auf den Bronzerang geschielt hatte. Ganz gereicht hat es

am Ende nicht. Platz sieben für das deutsche Kombinations-Talent im französischen Les Tuffe. „Mit dem Ergebnis bin

ich völlig zufrieden. Ich habe alles gegeben“, so Andersen. Lenard Kersting schoss den Wettkampf als Zehnter ab und wirkte

trotzdem stolz nach dem Wettkampf. „Ich wollte unter die Top-15 kommen. Das habe ich erreicht.“

Quelle: DOSB

Quelle:  https://www.teamdeutschland.de/news/details/nordische-kombination-nowak-holt-zum-auftakt-bronze  18.01.2020