Weltmeisterliche Gymnasiasten

Das Sportgymnasium Oberhof hat Thüringen und Deutschland alle Ehre gemacht. Die beiden Mannschaften der Jahrgänge 1999-2000 sowie 1998-1999 haben die Internationalen Schulweltmeisterschaften im italienischen L‘Aquile jeweils als Gesamtsieger beendet. Zudem gab es im Einzel Gold für Paul Gräf, Silber für Niklas Stange, sechs Top-Ten-Plätze sowie Gold und Bronze in der Staffel.

Erste Reihe von links: Domenik Brückner, Paul Gräf, Till Ruhmann, Martin Becker; zweite Reihe von links: Malik Scheler, Paul Schlegelmilch, Niklas Stange, Paul Schönewald und Trainer Steffen Pollack.

 

Freies Wort vom 28.02.2016

 

 

Victoria Carl jubelt über U23-WM-Titel

Die 20-jährige Zella-Mehliser Skilangläuferin hat am Donnerstag ihren ersten WM-Titel bei den Senioren erkämpft. Sie siegte bei den U23-Weltmeisterschaften im rumänischen Rasnov auf dünnem Schneeband im 10-km-Freistilrennen mit 18,9 Sekunden vor der Slowenin Lea Einfalt. „Platz sieben im Sprint war nicht nach meinen Vorstellungen. Mit Silber auf der Klassik-Strecke hatte ich mein Medaillenziel schon erfüllt. Nach dem heutigen Titel bin ich restlos zufrieden: Saisonziel erfüllt“, sagte Carl, die im Spätherbst wegen eines Patellasehnen-Anrisses eine dreimonatige Zwangspause einlegen musste. In der gleichen Altersklasse der Männer verzichtete Marius Cebulla (Goldlauter-Heidersbach) auf den Start. Im Rennen der Juniorinnen wurde Katherine Sauerbrey (Steinbach-Hallenberg) mit 54 Sekunden Rückstand Fünfte. Antonia Fräbel aus Asbach (+1:04,6min) landete auf Rang neun. Neue Weltmeisterin wurde die Schwedin Ebba Andersson vor Katharina Hennig aus Oberwiesenthal.

In der Entscheidung der nordischen Kombinierer auf der kurzen Strecke kam der Zella-Mehliser Anton Schlütter auf Platz 19. uj

Freies Wort vom 28.02.2016

 

 

Carl und Fräbel gewinnen erste WM-Medaillen

Rasnov –Die Thüringer Skilangläuferinnen Victoria Carl (Zella-Mehlis) und Antonia Fräbel (Asbach) haben am Dienstag die ersten Medaillen für die deutsche Mannschaft bei den Junioren-und U23-Weltmeisterschaften im rumänischen Rasnov gewonnen. Die 20 Jahre alte vorjährige Junioren-Weltmeisterin musste in den rund 1300 Meter hoch gelegenen Loipen nur der Russin Anastasia Sedowa um 13,1 Sekunden den Vortritt lassen. Die 18-jährige Fräbel wurde bei plus 12 Grad Celsius mit 10,7 Sekunden Rückstand auf Gold Dritte. Den Sieg holte sich Marte Maeklum Johansen vor Lotta Ugnes Weng (beide Norwegen). Katherine Sauerbrey (Steinbach-Hallenberg/+58,3s) belegte Platz 13 im Feld der 77 Starterinnen. Marius Cebulla (U23/Goldlauter) belegte über 15 km klassisch nur Rang 40.

Der Kombinierer-Sieg ging an Bernhard Flaschberger (Österreich) vor Vinzenz Geiger (Oberstdorf) und Terence Weber (Geyer). Der Zella-Mehliser Anton Schlütter landete auf dem 15.Platz.

Beim Skispringen gab es das erste Gold für den DSV, denn David Siegel (Baiersbronn) gewann vor Domen Prevc (Slowenien). Bei den Juniorinnen musste Katarina Althaus (Oberstdorf) nur der Österreicherin Chiara Hölzl den Vortritt lassen. Pauline Heßler (Lauscha) wurde 19. Uj

 

Freies Wort vom 24.02.2016

 

 

Medaille verpasst

Rasnov –Zum Abschluss der Junioren-Weltmeisterschaften im rumänischen Rasnov sind die deutschen Langläuferinnen im Staffelrennen über 4x2,5kmFreistil um 4,5 Sekunden an Bronze vorbeigeschrammt.

Startläuferin Julia Richter aus Sayda hatte nur als 13. gewechselt, so dass auch Katharina Hennig (Oberwiesenthal) als Zweitschnellste ihrer Runde, die Steinbach-Hallenbergerin Katherine Sauerbrey als Fünfte und Antonia Fräbel (Asbach) als schnellste Schlussläuferin den Rückstand nicht aufholen konnten. Für die deutschen Junioren mit dem Bad Lobensteiner Felix Daudert als Startläufer reichte es über 4x5 km mit 3:14,6 Minuten Rückstand nur zum neunten Rang.

Von den Welttitelkämpfen in Siebenbürgen bringen die Thüringer Nordischen drei Medaillen mit nach Hause: Gold und Silber für Victoria Carl über 10 km Freistil und klassisch in der U23-Klasse und Bronze für Juniorin Antonia Fräbel über 5km klassisch. uj

Freies Wort vom 27.02.2016

 

3 Fragen

Felix Hoffmann, Skispringer vom SWV Goldlauter-Heidersbach

Gestärktes Selbstvertrauen

Der für den Ski-und Wanderverein Goldlauter-Heidersbach startende Felix Hoffmann gewann am Wochenende beim Skispringen im Rahmen der Deutschlandpokal Sprungserie in Brotterode seinen ersten Wettkampf in der Altersklasse Junioren/Männer in diesem Jahr. In der Gesamtwertung belegt der 18-jährige nach den beiden Wettbewerben auf der Inselbergschanze den zehnten Platz.

?   Wie waren die Bedingungen für die Springer in der Werner-Lesser-Skisprungarena?

Für die Organisatoren stellten die Witterungsbedingungen eine große Herausforderung dar. Wie es ihnen gelungen ist, eine solch bestens präparierte Schanze herzurichten, bedarf den Dank aller Sportler. Es machte riesigen Spaß, die Wettkämpfe auf einer der wenigen Schanzen in Thüringen, auf denen noch gesprungen werden kann, zu bestreiten. Nach dem intensiven Training bei herrlichem Wetter am Freitag mit vier Sprüngen war es die richtige Entscheidung, das zweite Springen gleich noch am Samstag anzuschließen. Angesichts der Wetterprognose für Sonntag wäre ein Springen gar nicht mehr möglich gewesen. Auch wenn wir nur einen Sprung im zweiten Wettkampf absolvieren konnten, bekamen wir so wenigstens noch die Möglichkeit für einen weiteren Wettbewerb.

?  Wie schätzen Sie Ihre Leistungen in Brotterode ein?

Den ersten Sprung im ersten Wettkampf habe ich gut erwischt. Im zweiten Sprung lief mit 98 Metern nicht alles rund, so dass ich noch auf Platz vier zurückfiel. Umso besser gelang der einzige Wertungssprung im zweiten Wertungsspringen. Da waren die Bedingungen für alle Springer gleich und ich bin gut vom Schanzentisch weggekommen. Ich merkte, dass es weit geht. Die Landung war stabil. Darauf lässt sich für den Rest der Saison aufbauen –und das Selbstvertrauen ist noch einmal gestärkt.

?   Wie geht es nach Brotterode für Sie weiter?

Erst einmal bin ich froh, dass wir am Sonntag trainingsfrei hatten und somit nach den beiden anstrengenden Tagen von Brotterode etwas Zeit für die Regeneration war. Seit Montag befinden wir uns wieder im intensiven Training, um noch einmal optimal vorbereitet am ersten März-Wochenende zum Saisonfinale des Deutschlandcups nach Ruhpolding zu fahren. Dort möchte ich meine Leistung von Brotterode gern bestätigen.

Interview: Thomas Dröge

 

Freies Wort vom 24.02.2016