OWS 2022: PERFEKTER RODEL-ABSCHLUSS IN YANQING - GOLD FÜR DIE DEUTSCHE TEAM-STAFFEL

 

 

Yanqing (bsd,lr/10.02.2022) Die "Oldies" haben's einmal mehr gerockt und sich als einzig wahre "Goldies" herauskristallisiert: Bei der abschließenden Team-Staffel bei den Olympischen Spielen in Yanqing gewinnt Team Deutschland mit Natalie Geisenberger, Johannes Ludwig sowie Tobias Wendl und Tobias Arlt die Goldmedaille und damit das vierte Rodel-Gold in fünf Tagen. ...

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JOHANNES LUDWIG IST OLYMPIASIEGER 2022!

Yanqing (bsd,lr/06.02.2022) Team Deutschland hat seinen ersten "Golden Boy": Der Olympiasieger 2022 im Rodel Einsitzer der Herren heißt Johannes Ludwig! Mit Nervenstärke, Top-Material und in Top-Form gewinnt der 35-Jährige die erste Goldmedaille für Deutschland bei den am Freitag eröffneten Olympischen Spielen in China. Die beiden weiteren deutschen Rennrodler Felix Loch und Max Langenhan schafften es leider nicht aufs Podest.

 

Mit neuen Start- und Bahnrekorden war Ludwig im Yanqing Sliding Center nicht nur heute, sondern auch am gestrigen Tag von der internationalen Konkurrenz nicht einzuholen. Nachdem ihm im zweiten Lauf Verfolger Wolfgang Kindl um einiges näher gekommen war, schaffte es Ludwig in Lauf drei, wieder mehr Luft zum Österreicher zu bekommen. Den hielt er sich auch im finalen vierten Lauf vom Leib und gewann damit sein drittes olympisches Edelmetall. Nach Team-Gold und Einzel-Bronze in PyeongChang vor vier Jahren kürte sich der Thüringer am heutigen Tag mit einer eindrucksvollen Gelassenheit zum Olympiasieger im Einzel.

"Im Moment fühlt es sich im Nacken noch etwas schwer an, weil die Medaille sehr schwer ist", scherzte Ludwig im Anschluss an die Siegerehrung. "Ich bin einfach sehr froh, dass ich beim Rodeln über die vielen Jahre dabei geblieben bin. Ich hatte schon zwei Spiele, für die ich mich nicht qualifizieren konnte, hatte auch viele vierte Plätze in meiner Karriere. Aber die Freude am Sport hat mich weiterkämpfen lassen. Und diese Goldmedaille ist nun das Zeichen dafür, dass es sich gelohnt hat, dabei zu bleiben."

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Olympia-Rookie Langenhan hatte in jedem seiner vier Läufe ein paar kleine Fehler zu verzeichnen, die eine Platzierung ganz vorne verhinderten. Dennoch ist das Finalresultat mit Platz 6 eine Top-Leistung für den 22-Jährigen, der als große Rodelhoffnung für die Zukunft gehandelt wird. Nach dem ersten Lauf lag Langenhan auf der neunten Position und konnte sich bis zum finalen Durchgang noch um drei Platzierungen verbessern.

 

"Ich hadere immer mit mir, aber ich bin 22 und habe noch viel vor mir. Und am Ende steht der Teamerfolg, ich bin einfach mega-stolz auf Johannes. Wir als Rodler müssen schon immer performen, auf uns lastet viel Druck und am Ende ist es natürlich super, dass er das geschafft hat", erzählt Langenhan nach dem Rennen.

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Nordische KombinationGlänzender Start

Andrea Stenzel 

Gold und Silber zum Start ins neue Jahr: Richard Stenzel (links) gewinnt in Villach zwei Medaillen. Sein ein Jahr älterer Bruder Albin wird Fünfter und Siebter im Deutschlandpokal. Foto: Andrea Stenzel

Die zwei Brüder Richard und Albin Stenzel vom SC Motor Zella-Mehlis sind mit starken Ergebnissen ins neue Jahr gestartet. Die Kombinierer bringen vom ersten Deutschlandpokal 2022 zwei Medaillen mit.

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(Freies Wort vom 11.01.2022)

 

Biathlon, DeutschlandpokalFünf Thüringer Siege in heimischen Loipen

Berit Richter 
 
Erfolgreich im Ziel: Lena Siegmund vom Großbreitenbacher SV gewinnt am Sonntag das Massenstart-Rennen der J 16 w. Foto: Gerhard König

Beim DSV-Jugendcup und Deutschlandpokal am Wochenende in der Oberhofer Ski Arena, ausgerichtet von Eintracht Frankenhain, haben die Thüringer Biathleten fünfmal gewonnen und noch mehrere weitere Podestplätze eingefahren.

Oberhof - Während Vanessa Voigt in Antholz ihr bestes Weltcupergebnis feierte, Philipp Horn und Lucas Fratzscher in der deutschen Staffel überzeugten und Erik Lesser im heimischen Oberhof Olympiavorbereitung betrieb, wusste der Thüringer Biathlon-Nachwuchs beim Heim-Rennen um den Deutschlandpokal/Jugendcup zu überzeugen. Insgesamt 16 Podestplätze in 20 Rennen standen am Ende der zwei Tage, ausgerichtet vom SV Eintracht Frankenhain, in der Skiarena zu Buche.

„Es war ein sehr gelungenes Wochenende“, bilanzierte Landestrainer Uwe Lesser zufrieden die beiden Sprints bzw. Massenstarts. „Natürlich hatten unsere Athleten Heimvorteil. Aber der kann auch zur Belastung werden, weil die Erwartungen an einem höher sind.“ Vor allem die jungen Sportlerinnen der J 16 hob Lesser hervor. „Da haben wir sehr kompakte Leistungen geboten. Aber auch die Junioren waren stark, vor allem am Sonntag.“ Man müsse allerdings auch beachten, dass Deutschlands beste Nachwuchs-Skijäger wegen der zeitgleich ausgetragenen Junioren-EM fehlten.

Gleich zweimal ganz oben auf dem Siegerpodest bei den Juniorinnen stand Emily Schumann (Eintracht Frankenhain). Für die 19-Jährige aus Gehren „ein tolles Ergebnis, auch wenn ich mit meiner zweiten Runde im Sprint läuferisch nicht ganz zufrieden war.“ Am Schießstand hatte sie sich nur liegend eine Fehler geleistet, konnte so Sabrina Braun (Ulm) und ihre Vereinskameradin Natalie Keller auf Distanz halten.

Tags darauf im Massenstart sorgten beide für einen Frankenhainer Doppelerfolg. Mit je zwei Stehend-Schießfehlern gab abermals die läuferische Leistung den Ausschlag für Emily Schumann. Beide können sich nun Hoffnungen auf eine Nominierung für die Junioren-WM vom 23. Februar bis 2. März in Soldier Hollow/USA machen. Entscheidend ist aber das Abschneiden Anfang Februar bei der Deutschen Meisterschaft in Clausthal-Zellerfeld.

Emily Schumann hat aber noch ein anderes Ziel vor Augen. „Wichtiger als die WM-Teilnahme ist für mich, dass ich einen Kaderstatus erzielen kann und in die Sportfördergruppe komme. Denn ich mache im Frühjahr mein Abitur“, erzählt die junge Frau, die Dorothea Wierer und Martin Fourcade als ihre großen Vorbilder nennt. Drei Siege bei den bisherigen sechs Deutschlandpokal-Rennen und die Führung in der Gesamtwertung liefern zumindest schon mal gute Argumenten für Emily Schuman, die hofft, „dass ich in den weiteren Saisonrennen genauso meine Leistung abrufen kann.“

Der laufstarke Oscar Barchewitz (Frankenhain) sorgte im Verbund mit dem Luisenthaler Tim Wolter Sonntagnachmittag beim Massenstart der Junioren für den zweiten Thüringer Doppelerfolg. Tags zuvor war es dem 20-Jährigen nicht gelungen, zwei Schießfehler zu kompensieren, sodass er sich mit Platz sechs begnügen musste. Moritz Seeber (Goldlauter-Heidersbach) und Tim Wolter sorgten im Sprint aber mit Platz zwei und drei aber bereits für ein gutes Thüringer Ergebnis. Wolter sicherte sich damit auch die Führung in der Pokalwertung. Thüringens aktuell bester Junior Benjamin Menz (Tambach-Dietharz) konnte derweil bei der Junioren-EM in Pokljuka Silber mit der Mixed-Staffel feiern.

„Es ist schön, dass wir wieder mehrere Thüringer Nachwuchs-Athleten haben, die für internationale Startplätze in Frage kommen“, zeigt sich Uwe Lesser optimistisch. Anlass dafür bot auch der Sieg von Lena Siegmund (Großbreitenbacher SV) im Massenstart der J 16, den sie trotz eines Schießfehlers mehr als die direkte Konkurrenz souverän nach Hause lief. Emily Eibisch (Frankenhain) vervollständigte hier als Dritte das gute Thüringer Abschneiden. Im Sprint hatten sich die Oberhoferinnen Antonia Schramm (2 Fehler) und Lilian Zurawski (4) nur der fehlerfrei bleibenden Leni Dietersberger (Traunstein) beugen müssen.

Für die weiteren Thüringer Podestplätze unter insgesamt gut 200 Startern sorgten bei den Erwachsenen Florian Hollandt (Goldlauter), Simon Kaiser und Helene-Teresa Hendel (beide Oberhof).

Veranstalter Eintracht Frankenhain zeigte sich mit dem Wochenende zufrieden. „Wir hatten gute Bedingungen, nur Samstag schneite es leicht, und die Strecken waren anspruchsvoll gut präpariert“, dankte Abteilungsleiter Thomas Heyer den rund 80 Helfern aus dem eigenen und anderen Vereinen. „Es war wichtig, dass neben dem Weltcup mal wieder eine größere Biathlonveranstaltung in Thüringen stattfand. Auch wenn wir sie ohne Publikum durchführen mussten.“

https://www.insuedthueringen.de/inhalt.biathlon-deutschlandpokal-fuenf-thueringer-siege-in-heimischen-loipen.4826ce84-71be-4a46-acb8-83eb7852792f.html

 

 

 

 

Rennrodeln

Gastgebersieg beim Rennsteigpokal

Ralf Brückner 

„Bahn frei!“ für den Internationalen Rennsteigpokal der Jugend B heißt es am Freitag und Samstag in der Rennrodelbahn Oberhof. Bei den Einsitzern gibt’s einen Sieg für den Ausrichterverein. Foto: Gerhard Kö/nig

Helena Trampe vom ausrichtenden SV Ilmtal Manebach gewinnt das Einsitzer-Rennen der Mädchen beim Internationalen Rennsteigpokal der zwölf- und 13-jährigen Nachwuchs-Rennrodler in Oberhof. Bei den Jungs siegt Julian-Elias Kohlschmidt aus Friedrichroda.

Freies Wort vom 11.12.2021