Kopf voraus zu Silber und Bronze

19.02.2016

Bei den zweiten Olympischen Jugendspielen in Lillehammer gewannen die deutschen Skeletonfahrer Silber und Bronze. Das Nordic Mixed Team sprang und lief auf Rang drei.

Im Lillehammer Sliding Center schrieb die deutsche Mannschaft auch in den Skeleton-Wettbewerben ihre Erfolgsgeschichte fort. Hannah Neise (BSC Winterberg) gewann Silber, Robin Schneider (RC Ilmenau) Bronze. Florian Heinrich (BSC Oberbärenburg) rundete das gute Resultat mit einem fünften Platz ab. Trainerin Anja Selbach, die als Aktive in Vancouver Olympia-Bronze holte, war in erster Linie „enorm stolz auf ihre Truppe“ und empfand vergleichbare Freude wie bei ihrem Erfolg bei den Olympischen Winterspielen 2010. „Wolfram (Wolfram Lösch, d. Red.) und ich haben uns tierisch gefreut. Medaillen mit der Mannschaft zu gewinnen, ist genau so schön, wie im Einzel als Fahrerin“, sagte Selbach. „Es ist großartig, dass alle drei ihre gute Trainingsleistung auch im Wettkampf bestätigt haben.“

Für Neise, die hinter ihrer guten Freundin Ashleigh Fay Pittaway aus Großbritannien auf Rang zwei fuhr, ist die Medaille bei den Olympischen Jugendspielen zusätzliche Motivation. „Ich würde schon total gerne mal bei den großen Spielen starten. Durch die Jugendspiele hier habe ich nicht nur viele neue Freunde gewonnen, sondern bin auch ein bisschen selbstbewusster geworden“, sagte die 15-Jährige.

Bei Schneider und Heinrich war vor dem zweiten Lauf für Spannung gesorgt. Zwischen dem führenden Russen und Schneider auf Rang drei und Heinrich auf Rang fünf lagen nur 0,10 bzw. 0,40 Sekunden, doch der zweite Lauf brachte keine Veränderung mehr im Klassement. „Ich bin vollkommen zufrieden. Ich wollte im Wettkamof meine beiden besten Läufe hier zeigen und das habe ich geschafft. Schön, dass dabei eine Medaille rausgekommen ist“, sagte Schneider nach dem Rennen.

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Das erfolgreiche deutsche Skeleton-Team: v.l. Anja Selbach, Robin Schneider, Florian Heinrich, Hannah Neise und Dr. Christian Schneider. Foto: DOSB

http://www.dosb.de/de/olympia/olympische-jugendspiele/detail/news/kopf_voraus_zu_silber_und_bronze/

 

 

Skisprung Mixed Team fliegt zu Silber, Betzold holt Bronze

18.02.2016

Die Skispringer Jonathan Siegel und Agnes Reisch und Kombinierer Tim Kopp gewinnen in Lillehammer Silber im Mixed Team. Erik Betzold holt Bronze in der Eishockey Skills Challenge.

Im Langlauf verpasste Anna-Maria Dietze (Pulsschlag Neuhausen) über fünf Kilometer in der freien Technik als 13. nur um wenige Sekunden die Top Ten, Celine Mayer (SC Oberstdorf) wurde 23. Es siegte die Russin Maya Yakunina. Im Junioren-Rennen über die zehn Kilometer-Distanz gewann der in Norwegen lebende Südkoreaner Magnus Kim seine zweite Goldmedaille. Philipp Unger (SV Stützengrün) wurde 17., Chris Ole Sauerbrey (SC Steinbach-Hallenberg) lief auf Rang 24.

Chris Ole Sauerbrey im Langlauf-Rennen über zehn Kilometer. Foto: YIS/IOC

http://www.dosb.de/de/olympia/olympische-jugendspiele/lillehammer-2016/news/

 

 

 

 

 

Medaillen im Minuten-Takt: Deutsche Athleten brillieren in Lillehammer

16.02.2016

Gleich dreimal hieß es am Dienstag bei den Olympischen Jugendspielen „Gold für Deutschland“. Kombinierer Tim Kopp ließ ebenso die Konkurrenz hinter sich wie die Rodel-Staffel und das Ski- und Snowboard-Cross-Mixed-Team.

Im Olympic Sliding Center von Lillehammer veredelten die deutschen Rodler ihre bislang starken Leistungen bei den Olympischen Jugendspielen mit der Goldmedaille im Team-Wettbewerb. Nach dreimal Silber in den Einsitzer- und Doppel-Wettbewerben, gelang Jessica Tiebel (RRC Altenberg), Paul-Lukas Heider (RC Ilmenau), Hannes Orlamünder und Paul Gubitz (beide RRC Zella-Mehlis) der große Wurf. „Das ist einfach nur der Hammer, besonders im Team eine Medaille zu holen, ist noch geiler“, freute sich Gubitz nach der Siegerehrung überschwänglich. Gegen die starken Russen machte es das deutsche Team bis zum Schluss spannend. Tiebel fuhr eine Führung heraus, die Heider zunächst am Start herschenkte, bis zur Übergabe an den Doppelsitzer aber zurückholte. Orlamünder und Gubitz rasten dann mit Vollgas zur ersehnten Goldmedaille und ließen sich auch nicht durch einen Kameramann im Zielbereich aufhalten, den sie von den Beinen holten. Nach einem kurzen Schreck kannte der Jubel dann aber keine Grenzen mehr. „Das ist ein sensationeller Abschluss, genau das haben wir gebraucht“, fasste Trainer Steffen Mayer zusammen und ergänzte mit einem Augenzwinkern: „Mich hat man schon Silberrücken genannt. Jetzt bin ich ein Silberrücken mit Goldschweif.“

Die Rodel-Staffel in Feierlaune. Von links: Jessica Tiebel, Paul-Lukas Heider, Paul Gubitz und Hannes Orlamünder. Foto: DOSB

Im Klassik-Sprint der Langläufer war Anna-Maria Dietze (Pulsschlag Neuhausen) die beste Deutsche. Sie schied im Halbfinale aus und wurde Zehnte. Für Celine Mayer (SC Oberstdorf), Chris Ole Sauerbrey (SC Steinbach-Hallenberg) und Philipp Unger (SV Stützengrün) war bereits im Viertelfinale Endstation. In der Endabrechnung bedeutete das die Plätze 23 (Mayer), 13 (Sauerbrey) und 14 (Unger). „Alle vier können mit ihrer Leistung zufrieden sein, sie haben das gezeigt, was sie können. Das Ergebnis gibt den aktuellen Leistungsstand realistisch wieder“, bilanzierte Trainer Holger Bauroth. Zur großen Freude der zahlreichen Zuschauer gewann der Norweger Thomas Helland Larsen Gold bei den Junioren. Bei den Juniorinnen siegte Johanna Hagstroem aus Schweden.

(Quelle: DOSB)

http://www.dosb.de/de/olympia/olympische-jugendspiele/lillehammer-2016/news/

http://www.olympic.org/news/cheers-tears-and-a-royal-visit-as-luge-comes-to-a-close/248357

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Silberner Doppelschlag durch deutsche Rodler in Lillehammer

15.02.2016

Gleich zwei Silbermedaillen gewannen die deutschen Rodler am Montag bei den Olympischen Jugendspielen in Lillehammer. Sebastian Pietrzykowski sicherte sich Bronze im Snowboard Cross.

Zweimal durften die deutschen Rodler innerhalb von wenigen Stunden im Lillehammer Olympic Sliding Center eine Silbermedaille bejubeln. Am Vormittag fuhr Jessica Tiebel (RRC Altenberg) bei den Juniorinnen auf Platz zwei, am Nachmittag mussten sich Paul Gubitz und Hannes Orlamünder (beide RRC Zella-Mehlis) im Doppelsitzer nur dem italienischen Duo Felix Schwarz/Lukas Gufler geschlagen geben.

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Mit dabei sind dann auch Hannes Orlamünder und Paul Gubitz, die sich mit ihrem Rennen ebenfalls rundum zufrieden zeigten. „Im Training lief es eigentlich nicht so gut, aber natürlich haben wir schon mit einer Medaille geliebäugelt. Wir freuen uns beide riesig“, sagte Gubitz und fügte hinzu: „Vor dem Start des ersten Durchgangs waren wir schon ein bisschen nervös, aber nach dem guten ersten Lauf ging es vor dem zweiten entspannter zu.“ Wie Tiebel blickte Gubitz mit großer Zuversicht auf die anstehende Staffel. „Das Team ist jetzt natürlich umso stärker, da gehen wir alle mit einer Silbermedaille rein und werden alles geben“, sagte der 16-Jährige.

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Die deutschen Biathleten verpassten am Montag im Birkebeineren Biathlon Stadion die Medaillen-Ränge. Die als erste in die Loipe gestartete Sprint-Siegerin Juliane Frühwirt (SV Motor Tambach-Dietharz) fiel nach sechs Fehlschüssen in der Verfolgung über 7,5 Kilometer auf Rang zwölf zurück. Franziska Pfnür (SK Ramsau) lief nach einer starken Schießleistung mit nur einem Fehler von Position 33 auf 20 nach vorne. Den Sieg holte sich die Ukrainerin Khrystyna Dmytrenko. In der 10-Kilometer-Verfolgung bei den Junioren verbesserte sich Danilo Riethmüller (WSV Clausthal-Zellerfeld) gegenüber dem Sprint trotz sechs Schießfehlern um einen Platz auf Rang sechs. Simon Groß (SC Ruhpolding) verfehlte vier Scheiben und wurde 21. Gold ging an Lokalmatador Sivert Guttorm Bakken.

Quelle: http://www.dosb.de/de/olympia/olympische-jugendspiele/lillehammer-2016/news/