Deutsche Talente geben den Ton an

Oberhof – Wie vor einer Woche beim Weltcup der „Großen“ bestimmten auch zum Auftakt des 6. Junioren-Weltcups die deutschen Nachwuchsrodler das Niveau im Oberhofer Eiskanal. Bei den weiblichen A-Jugendlichen gab es durch Sophie Gerloff (BRC Winterberg) und Melina Cielaszyk (BRC Hallenberg) einen Doppelerfolg. Bei den A-Jungen war der Weltcupführende Gints Berzins (Lettland) nicht zu schlagen. Er verwies Florian Brendel (RC Berchtesgaden) auf den Platz zwei. Der Suhler Nico Baum verfehlte als Vierter knapp den Bronzerang.

Bei den Doppelsitzern bestimmten erwartungsgemäß die frischgebackenen Junioren-Weltmeister Hannes Orlamünder/Paul Gubitz (RRC ZellaMehlis) in beiden Läufen das Tempo. Mit insgesamt fünf Siegen erkämpften Orlamünder/Gubitz auch den Gesamtweltcup. Von null auf hundert startete das in dieser Saison neu zusammengestellte Doppel Jessica Degenhardt/Vanessa Schneider (RRC Altenberg/RRV Sonneberg-Schalkau) bei ihrem nunmehr dritten Weltcupstart durch und siegte vor dem Schmalkalder Doppel Luisa Romanenko/Pauline Patz.

Am Samstag ab 9.30 Uhr stehen die Rennen der Junioren (Einzel) auf dem Programm. Rund 170 Nachwuchsrodler aus 21 Nationen sind in Oberhof am Start. Scw

Umjubelt vom Fanclub: Die Sieger Hannes Orlamünder/Paul Gubitz. Foto: König

Freies Wort vom 16.02.2019

 

 

Rennrodel-Nachwuchs in Aktion

Oberhof – Nach den großen Erfolgen bei den Welt- und Europameisterschaften der Junioren in Innsbruck beziehungsweise St. Moritz wollen die Thüringer Nachwuchsrennrodler nun auch beim sechsten und letzten Weltcup dieser Saison auf der Heimbahn in Oberhof für Furore sorgen. Allen voran die amtierenden Doppelsitzer-Weltmeister Hannes Orlamünder/Paul Gubitz vom RRC Zella-Mehlis, auch wenn sie jüngst beim Junioren-Weltcup in Winterberg ihre erste Saisonniederlage hinnehmen mussten. Trotzdem ist ihnen der Gewinn des Gesamtweltcups in ihrer Altersklasse nicht mehr streitig zu machen. Ebenfalls am Start sind die Vize-Europameister Max Ewald/Jakob Jannusch (RT Suhl/RRV Sonneberg/Schalkau). Wer in Oberhof die Nase vorn hat, wird sich am Freitag ab 14.30 Uhr entscheiden.

Nicht am Start ist Junioren-Weltmeister Max Langenhan vom BRC 05 Friedrichroda, der sich mittlerweile einen Platz im Männer-Weltcupteam erobert hat. Deshalb ruhen die Thüringer Hoffnungen bei den Einsitzern auf Europameister David Nößler vom RSV Schmalkalden und Vize-Europameister Moritz Elias Bollmann, der für den RRV Sonneberg/ Schalkau startet. Im Gesamtweltcup hat Bollmann mit 427 Punkten vor Nößler (410) derzeit knapp die Nase vorn. Ob sich die Kräfteverhältnisse noch verändern, wird am Samstag ab 9.30 Uhr geklärt. Dritter Einsitzer-Pilot aus dem Freistaat ist Thomas Jaensch vom RRC Zella-Mehlis.

Zwei weibliche Doppel

Bei den Juniorinnen ist Merle Fräbel (RT Suhl) vor ihrem Heimrennen auf Rang sechs der Weltcup-Gesamtwertung platziert. Gemeinsam mit Vanessa Schneider vom RRV Sonneberg/Schalkau vertritt sie am Samstag ab 11.40 Uhr die Thüringer Farben bei den Juniorinnen. Tags zuvor geht Schneider im Doppelsitzer-Wettbewerb der weiblichen Jugend A an der Seite von Jessica Degenhardt aus Altenberg ins Rennen. Darüber hinaus gibt es mit Luisa Romanenko/ Pauline Patz (RSV Schmalkalden) ein zweites Gespann mit Lokalkolorit.

In der männlichen A-Jugend treten Moritz Jäger/Valentin Steudte (RRC Zella-Mehlis/RT Suhl) am Freitag ab 15 Uhr bei den Doppelsitzern an. Außerdem ist der Start von Nico Baum vom Rodelteam Suhl bei den A-Jugend-Einsitzern (Freitag, ab 9.30 Uhr) geplant. Scw

Heimvorteil: Merle Fräbel vom Rodelteam Suhl. Foto: Theo Schwabe

Freies Wort vom 14.02.2019

 

 

Bei der Stange bleiben

Herausforderung Hindernis: Das stand am vergangenen Samstag für die Thüringer Nachwuchslangläufer und -biathleten auf dem Stundenplan.

In der Oberhofer Ski-Arena wurde im Rahmen des 42. Rennsteig-Skilaufes der vierte von insgesamt sieben Wettbewerben des Thüringer Langlaufcups ausgetragen. So wie Helena Dietsch (Foto) mussten auch die anderen Läufer der U12 bis U15 in die mit etlichen Hindernissen gespickte Loipe. Dietsch, die nach dem 1,2 Kilometer langen Prologrennen mit der drittschnellsten Zeit ins Ziel kam, sprang im Heat-Rennen noch einen Platz nach vorne. Damit führt die Läuferin vom WSV Oberhof die Gesamtwertung in ihrer Altersklasse an. Erste Plätze gab es am Wochenende außerdem für die beiden Zella-Mehliser Max Haseney und Johanna Weiß sowie die Oberhofer Starterin Emily Herrnkind. Insgesamt waren beim Techniktest knapp 100 Läufer am Start. Im März geht der Langlaufcup mit den Thüringer Meisterschaften in Rotterode (3. März) und in Goldlauter-Heidersbach (16. März) weiter – bei letzterem Termin läuft man entweder im Goldlauterer Skistadion oder auf dem Beerberg/Suhler Ausspanne. Am 19. März kehrt der Thüringer Langlaufcup für den siebten und letzten Wettkampf noch einmal nach Oberhof zurück. Am Wochenende darauf geht dann auch der Deutsche Schülercup zu Ende. Letzte Station hier: Zwiesel im Bayerischen Wald.

Foto: Michael Bauroth

Freies Wort vom 13.02.2019

 

 

Mader gewinnt Qualifikation

Suhl – Pistolenschütze Jonathan Mader(19) vom BSC Erfurt steht im Aufgebot des Deutschen Schützenbundes (DSB) für die Druckluft-Europameisterschaften in Osijek vom 16. bis 25. März. Der Junior, der am Bundesstützpunkt in Suhl trainiert und am Sportgymnasium in Oberhof lernt, gewann die Qualifikation in Coburg mit 1706 Ringen. Rd

Freies Wort vom 13.02.2019

 

 

Gerboth gewinnt mit Sprung-Team

Kandersteg – Die Nordische Kombiniererin Maria Gerboth vom WSV Schmiedefeld trat nach ihrem vierten Platz bei der Junioren-WM nun beim Alpencup (OPA-Cup) im schweizerischen Kandersteg an. Dabei belegte sie in ihrer Altersklasse beim Wettkampf mit Vier-Kilometer-Lauf Rang sechs, mit 30,7 Sekunden Rückstand auf Siegerin Lisa Hirner aus Österreich. Auf Rang sieben folgte, mit Laufbestzeit, die Lauschaerin Emilia Görlich.

Eine Altersklasse niedriger hat die Ruhlaerin Cindy Haasch beim Alpencup für den einzigen Thüringer Einzelsieg gesorgt. Die 14-jährige Schülerin vom Oberhofer Sportgymnasium war Drittbeste auf der 74-Meter-Schanze und Schnellste auf der zwei Kilometer langen Laufstrecke. Im Ziel hatte sie 11,4 Sekunden Vorsprung auf die zweitplatzierte Trine Göpfert aus Reit im Winkl.

Im Teamwettkampf der Kombiniererinnen führte Schmiedefelds Maria Gerboth das Team Deutschland II an, das hinter dem ersten deutschen Trio um Cindy Haasch, Anna Jäckle und Emilia Görlich auf Rang zwei kam. Beim Skispringen indes gewann die 16-jährige Schmiedefelderin den Teamwettkampf, zusammen mit Anna Jäckle (Schonach) und Jenny Nowak (Sohland). Bei den Jungen gewann Österreich das Teamspringen. Deutschland mit dem Lauschaer Luca Geyer wurde Dritter. Uj

Freies Wort vom 12.02.2019