Biathleten sorgen für silbernen Abschluss in Lillehammer

21.02.2016

In einem spannenden Staffelrennen sicherte sich die deutsche Mixed-Staffel zum Abschluss der Olympischen Jugendspiele die Silbermedaille. Mit einer Abschluss-Party endeten am Abend die Spiele von Lillehammer.

Silber zum Abschluss: v.l. Julia Frühwirt, Franziska Pfnür, Simon Groß und Danilo Riethmüller. Foto: DOSB

Nur 7,6 Sekunden hinter dem Norweger Sivert Guttorm Bakken kam Danilo Riethmüller (WSV Clausthal-Zellerfeld) als Schlussläufer der deutschen Biathlon Mixed Staffel im Birkebeineren Biathlon Stadion ins Ziel und sicherte damit die Silbermedaille. „Ich habe nochmal alles gegeben in der letzten Runde um den Norweger noch zu holen, aber mit Silber sind wir natürlich absolut zufrieden“, sagte Riethmüller, der nach dem letzten Schießen noch 36,7 Sekunden hinter dem Norweger gelegen hatte. Juliane Frühwirt (SV Motor Tambach-Dietharz) hatte für Deutschland als Startläuferin angeführt. Von ihr übernahm Franziska Pfnür (SK Ramsau), die als einzige der deutschen ohne Nachlader am Schießstand auskam. An Position drei lief Simon Groß vom SC Ruhpolding, der schließlich an Riethmüller übergab.

„Es fühlt sich saugut an mit der Staffel eine Medaille für das ganze Team zu gewinnen“, sagte Frühwirt, die bereits Gold im Sprint gewonnen hatte. „Die Medaille bedeutet uns sehr, sehr viel“, meinte Pfnür und Groß erklärte: „Das müssen wir jetzt alles erstmal verarbeiten.“ Die Medaille sahen die vier als Ansporn, sich für die Olympischen Spiele zu qualifizieren. „Olympische Spiele sind geil, ich würde gerne wiederkommen“, erklärte Frühwirt.

Trainer Jesko Fischer zeigte sich mit seiner Mannschaft sehr zufrieden. „Wir haben auf eine Medaille gehofft, dass wir sogar so knapp an Gold rankommen, hätten wir nicht gedacht. Alle vier haben einen sehr guten Wettkampf gemacht“, lobte Fischer und ergänzte: „Die Norweger waren insgesamt die ganze Woche so stark, da ist der zweite Platz eigentlich das Optimum.“

Fischers Gesamtfazit der Wettkämpfe von Lillehammer fiel ebenfalls positiv aus. „Wir können absolut zufrieden sein. Auf diesem Niveau geht es sehr knapp zu, da braucht optimale Wettkämpfe, um um die Medaillen mitkämpfen zu können. Das ist uns gelungen“, resümierte er. „Wir waren hier um zu lernen, diese Wettkampfsituationen bei einem Großereignis kann man nicht simulieren. Die Athleten nehmen ganz wertvolle Erfahrungen mit.“

Am Abend gingen die Olympischen Jugendspiele von Lillehammer mit einer Abschlussfeier für die Athleten in lockerer Atmosphäre zu Ende. Bobfahrer Jonas Jannusch (RRV Sonneberg-Schalkau), der am Vortag die Goldmedaille im Monobob gewonnen hatte, trug die deutsche Fahne. Im Sjogg Park im Zentrum von Lillehammer erlosch das Olympische Feuer.
Gastgeber der nächsten Olympischen Jugend-Winterspiele ist 2020 Lausanne/Schweiz. Die nächsten Olympischen Jugendspiele finden vom 11. bis 23. September 2018 in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires statt.

(Quelle: DOSB)

http://www.dosb.de/de/olympia/olympische-jugendspiele/detail/news/biathleten_sorgen_fuer_silbernen_abschluss_in_lillehammer/

 

 

Gold im Eiskanal und auf der Piste

20.02.2016

Am vorletzten Wettkampftag der Olympischen Jugendspiele holte die deutsche Mannschaft dreimal Gold. Laura Nolte und Jonas Jannusch gewannen im Monobob, Lucia Rispler und Jonas Stockinger im alpinen Team Event.

Einen goldenen Doppelschlag landeten die deutschen Monobobfahrer im Lillehammer Olympic Sliding Center. Laura Nolte (Teutonia Lanstrop) legte am Vormittag mit der Goldmedaille bei den Juniorinnen vor, Jonas Jannusch (RRV Sonneberg-Schalkau) zog am Nachmittag nach und ließ ebenfalls alle Konkurrenten hinter sich. „Ich bin total überwältigt. Das sagt sich immer so leicht, aber es ist wirklich so: Ich weiß nicht, was ich sagen soll“, sagte Jannusch nach der Siegerehrung. Nach dem ersten Lauf hatte er auf Rang zwei gelegen, 22 Hundertstel hinter dem Russen Maksim Ivanov. Im zweiten Durchgang konnte er den Russen noch abfangen. „Es war ein geiles Rennen. Als ich den Einser im Ziel habe aufleuchten sehen, wusste ich, dass es für den Russen schwer wird“, erzählte der 17-Jährige. Erster Gratulant nach der Zieldurchfahrt war Janusch‘ Vater. „Das ist auf jeden Fall ein ganz besonderer Tag. Ich bin dankbar, dass mein Papa hier ist und wir das feiern können“, meinte Jannusch. Die vom Veranstalter gestellten, einheitlichen Bobs waren den Teilnehmern vor jedem Lauf zugelost worden. „Wir haben bewiesen, dass wir gut Bob fahren und es nicht nur am Wissensvorsprung in der Technik liegt. Laura und ich, wir haben beide hart trainiert, das zahlt sich jetzt aus und das werden wir gemeinsam heute Abend feiern“, erklärte der junge Deutsche.

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Jonas Jannusch und Laura Nolte holten beide Gold im Monobob. Foto: DOSB

 

Quelle:   http://www.dosb.de/de/olympia/olympische-jugendspiele/detail/news/gold_im_eiskanal_und_auf_der_piste/

 

 

 

Skisprung Mixed Team fliegt zu Silber, Betzold holt Bronze

18.02.2016

Die Skispringer Jonathan Siegel und Agnes Reisch und Kombinierer Tim Kopp gewinnen in Lillehammer Silber im Mixed Team. Erik Betzold holt Bronze in der Eishockey Skills Challenge.

Im Langlauf verpasste Anna-Maria Dietze (Pulsschlag Neuhausen) über fünf Kilometer in der freien Technik als 13. nur um wenige Sekunden die Top Ten, Celine Mayer (SC Oberstdorf) wurde 23. Es siegte die Russin Maya Yakunina. Im Junioren-Rennen über die zehn Kilometer-Distanz gewann der in Norwegen lebende Südkoreaner Magnus Kim seine zweite Goldmedaille. Philipp Unger (SV Stützengrün) wurde 17., Chris Ole Sauerbrey (SC Steinbach-Hallenberg) lief auf Rang 24.

Chris Ole Sauerbrey im Langlauf-Rennen über zehn Kilometer. Foto: YIS/IOC

http://www.dosb.de/de/olympia/olympische-jugendspiele/lillehammer-2016/news/

 

 

 

 

 

Kopf voraus zu Silber und Bronze

19.02.2016

Bei den zweiten Olympischen Jugendspielen in Lillehammer gewannen die deutschen Skeletonfahrer Silber und Bronze. Das Nordic Mixed Team sprang und lief auf Rang drei.

Im Lillehammer Sliding Center schrieb die deutsche Mannschaft auch in den Skeleton-Wettbewerben ihre Erfolgsgeschichte fort. Hannah Neise (BSC Winterberg) gewann Silber, Robin Schneider (RC Ilmenau) Bronze. Florian Heinrich (BSC Oberbärenburg) rundete das gute Resultat mit einem fünften Platz ab. Trainerin Anja Selbach, die als Aktive in Vancouver Olympia-Bronze holte, war in erster Linie „enorm stolz auf ihre Truppe“ und empfand vergleichbare Freude wie bei ihrem Erfolg bei den Olympischen Winterspielen 2010. „Wolfram (Wolfram Lösch, d. Red.) und ich haben uns tierisch gefreut. Medaillen mit der Mannschaft zu gewinnen, ist genau so schön, wie im Einzel als Fahrerin“, sagte Selbach. „Es ist großartig, dass alle drei ihre gute Trainingsleistung auch im Wettkampf bestätigt haben.“

Für Neise, die hinter ihrer guten Freundin Ashleigh Fay Pittaway aus Großbritannien auf Rang zwei fuhr, ist die Medaille bei den Olympischen Jugendspielen zusätzliche Motivation. „Ich würde schon total gerne mal bei den großen Spielen starten. Durch die Jugendspiele hier habe ich nicht nur viele neue Freunde gewonnen, sondern bin auch ein bisschen selbstbewusster geworden“, sagte die 15-Jährige.

Bei Schneider und Heinrich war vor dem zweiten Lauf für Spannung gesorgt. Zwischen dem führenden Russen und Schneider auf Rang drei und Heinrich auf Rang fünf lagen nur 0,10 bzw. 0,40 Sekunden, doch der zweite Lauf brachte keine Veränderung mehr im Klassement. „Ich bin vollkommen zufrieden. Ich wollte im Wettkamof meine beiden besten Läufe hier zeigen und das habe ich geschafft. Schön, dass dabei eine Medaille rausgekommen ist“, sagte Schneider nach dem Rennen.

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Das erfolgreiche deutsche Skeleton-Team: v.l. Anja Selbach, Robin Schneider, Florian Heinrich, Hannah Neise und Dr. Christian Schneider. Foto: DOSB

http://www.dosb.de/de/olympia/olympische-jugendspiele/detail/news/kopf_voraus_zu_silber_und_bronze/