Zum Abschluss dreimal Silber für Kombinierer

Ruhpolding – Beim Deutschlandpokalfinale der Nordischen Kombination am vergangenen Wochenende in Ruhpolding ragten aus Thüringer Sicht drei Silbermedaillen – für Max Holland vom SV Biberau im Einzelwettkampf, die tollen Laufleistungen bei den Junioren/Senioren von Willi Hengelhaupt (SC Motor Zella-Mehlis) in der Altersklasse Jugend 17 und jene von Adrian Gllarewa (WSV Schmiedefeld) in der AK Jugend 16 – heraus. Hinzu kamen der fünfte Platz für Maik Hanzlik (Junioren/Senioren) und Platz sechs durch Fabian Riede (J17, beide WSV Oberhof), die beide im nassen Tiefschnee und acht Grad plus in der Chiemgau Arena mit klasse Laufleistungen aufwarteten.

Zum Finale des Deutschlandpokals am Sonntag ging es beim Sprintwettkampf über fünf Kilometer noch mal heftig zur Sache. Bei 15 Zentimeter tiefem Frühlingsschnee und Plusgraden kämpften die Athleten noch mal um die Tages-, aber auch die Gesamtwertung. Max Holland sprintete hier wieder auf Platz zwei und sicherte sich damit hinter Hans Neubert aus Sachsen den zweiten Platz in der Gesamtwertung. Willi Hengelhaupt, nach dem Springen noch auf Podestkurs gelegen, konnte verletzungsbedingt nicht am Lauf teilnehmen und verlor hier wichtige Punkte in der Gesamtwertung der J17, in der er trotz fehlender Wettkämpfe noch den fünften Gesamtrang belegen konnte. Den gleichen Platz sicherte sich Adrian Gllarewa in der Jugend 16. Unter die Top Sechs der Gesamtwertung kam auch Maik Hanzlik mit Platz sechs bei den Senioren. Baa

Freies Wort vom 09.03.2016

 

 

Meistertitel für den Nachwuchs

Todtnau – Der Thüringer Biathlon-Nachwuchs hat bei den deutschen Jugend- und Junioren-Meisterschaften im Schwarzwälder Nordic Center Notschrei zwei Titel durch die Frankenhainer Erik Weick im Sprint bei den Junioren und Max Barchewitz im Einzelrennen der AK 18/19 gewonnen. Barchewitz wurde zudem Sprint-Zweiter. Meisterschafts-Silber gab es auch für Juniorin Helene-Theresa Hendel (Oberhof/Einzel) und in der AK 16 für Tim Wolter (Luisenthal/ Sprint). Dritte Plätze erkämpften Hendel und Wolter in den Sprintrennen, in der AK 18/19 Vanessa Voigt (Rotterode/Einzel und Sprint) und Junior Florian Hollandt (Sprint). In den Rennen zum Deutschland-Pokal sorgte Sarah Wagner aus Zella-Mehlis als Sprint-Dritte für den einzigen Thüringer Podestplatz. In den Staffel-Entscheidungen gab es einen Titel für die Thüringer Jugend/Juniorinnen-Staffel in der Besetzung Helene-Theresa Hendel, Vanessa Voigt und Theresa Straßberger. In der gleichen Altersklasse wurden Florian Hollandt, Max Barchewitz und Erik Weick Dritte. Uj

Freies Wort vom 08.03.2016

 

 

Im Eiltempo durch die Loipe

Katrin Enders vom SWV Goldlauter-Heidersbach gehörte zu den Titelträgern bei der Freistil-Landesmeisterschaft im Skilanglauf, die am Samstag im Rahmen der traditionellen Otto-Wahl-Läufe bei erstaunlich guten Schneeverhältnissen auf der Strecke an der Oberhofer Bundeswehrkaserne über die Bühne gingen. Sie triumphierte in der Altersklasse 46 über fünf Kilometer. Insgesamt gingen sechs Titel an die Starter vom Ski- und Wanderverein, denn auch Tom Emilio Wagner (U 12), Felix und Fabienne Schlegelmilch (U 13), Jörg Zobirei (M 36) und Michael Cebulla (M 41) nahmen Gold in Empfang. Hinzu kamen je eine Goldmedaille für den SC Motor Zella-Mehlis (Melanie Schäfer/Juniorinnen) und den WSV Oberhof 05 (Lisa Lohmann/U 16).  

Freies Wort vom 02.03.2016

 

 

National zweimal ganz vorn

Die Nachwuchs-Rennrodler aus Zella-Mehlis und Suhl räumten in der A-Jugend-Klassebei den wichtigsten nationalen Rennen die Siege ab.

Zella-Mehlis/Suhl –Nachdem Thomas Jaensch (RRC Zella-Mehlis) sein erstes und wichtigstes Saisonziel, sich für das deutsche A-Jugend-Weltcupteam zu qualifizieren, problemlosgemeistert hatte, stellte er nun sein Leistungsvermögen auch beim Deutschen A-Jugend-Cup in Altenberg und kurz darauf mit dem Gewinn des deutschen Meistertitels in Königssee unter Beweis. In beiden wichtigen Leistungsüberprüfungen hatte der 16-Jährige die Konkurrenz aus Bayern und Sachsen fest im Griff und erfüllte damit die Normen als C-Kader, um weiterhin im Leistungskader sowohl des deutschen als auch des thüringischen Verbandes neue Leistungstore aufstoßen zu können. Die sportlichen Glanzpunkte setzte Jaensch aber bei den vier Nachwuchs-Weltcuprennen in Königssee, Innsbruck-Igls, Altenberg und Oberhof. Nach seinem Sieg in Königssee und Platz drei in Altenberg sowie dem zweiten Rang in Oberhof leistete er sich nur in Igls mit Platz 15 einen Ausrutscher. Am Ende heimste der Zella-Mehliser 281 Punkte ein und wurde Fünfter der Weltcupwertung. Da kann der Schützling von Karsten Albert optimistisch der neuen Saison entgegensehen.

Auch beim Doppel top

Um Anschluss an die Spitze war Elias Fleischmann (RT Suhl) bemüht. Als jüngerer A-Jugend-Pilot gelang das dem 14-Jährigen schon recht gut. Während er beim Cup auf Platz sieben kam, sprang bei der Deutschen Meisterschaft der achte Platz heraus. Dominant sowohl im Cup als auch bei der Deutschen Meisterschaft waren die Doppelsitzer Max Ewald (RT Suhl)und Jacob Jannusch (RRVSonneberg/Schalkau). Sie erkämpften bei beiden Wettkämpfen die Trophäen und knüpften damit an ihre erfolgreichen Weltcuprennen an. Die beste Weltcup-Platzierung hatte das hoffnungsvolle Doppel in Altenberg mit Platz drei erkämpft. Scw

Der Suhler Max Ewald (rechts)und sein Untermann Jakob Jannusch (Sonneberg/Schalkau) gewannen in der A-Jugend das Meisterschaft-Pokal-Double. Foto: scw

Freies Wort vom 04.03.2016

 

 

Dünkel dominiert im Wohnzimmer

Oberhof – Bei zumindest am Samstag hervorragenden Bedingungen konnte am vergangenen Wochenende der in Lauscha und Brotterode abgesagte Wettkampf der Deutschlandpokal-Wertung der Nordischen Kombinierer in Oberhof stattfinden.

In ihrem „Wohnzimmer“, der Schanze am Kanzlersgrund und der Loipe in der Ski-Arena, konnten sich die Thüringer Starter glänzend in Szene setzen und erkämpften mit drei Gold- und drei Bronzemedaillen sowie sechs Plätzen unter den besten Sechs hervorragende Platzierungen. Die beste Leistung zeigte dabei Michael Dünkel vom SWV Goldlauter, der an beiden Tagen den Gesamtsieg und die jeweiligen Einzelsiege in den Wertungen der Junioren und Senioren erringen konnte und damit dieses Wochenende souverän dominierte. Mit dem Sprung auf die Tagesbestweite von 103 Meter und der Bestzeit im 10-km-Lauf und über eineinhalb Minuten Vorsprung auf seine Verfolger hatte Dünkel schon am ersten Tag geglänzt. Lohn dafür ist sein Einsatz am kommenden Wochenende, wenn sich Dünkel beim Schwarzwaldpokal auch in internationalem Rahmen behaupten darf. Auf Platz zwei in der Gesamtwertung und Rang eins der Altersklasse J17 kam Willi Hengelhaupt vom SC Motor Zella-Mehlis. Max Holland vom SV Biberau, Tim Czossek vom WSV Oberhof und Adrian Gllarewa vom WSV Schmiedefeld belegten in ihren Altersklassen jeweils den dritten Platz.

Pocket-Sprung

Am Sonntag, dem abschließenden Tag dieses Deutschlandpokals, gewann Michael Dünkel auch den Sprintwettkampf und kontrollierte in der Loipe das Feld von vorn weg. Den vorausgegangenen sogenannten Pocket-Sprung vom Samstag, der aufgrund der Windabsage vom Sonntag für die Wertung hinzugenommen worden war, hatte er nicht optimal erwischt, so dass der Goldlauterer nicht mit ganz so großem Vorsprung an den Start gegangen war. Letztendlich gewann Dünkel aber auch hier die Gesamt- und Altersklassenwertung. Auch Max Holland konnte mit toller Laufleistung erneut überzeugen, ist nach seinem vierten Rang nun Zweiter in der Gesamtwertung des Deutschlandpokals und hat vor den zwei abschließenden Wettbewerben am kommenden Wochenende in Ruhpolding gute Chancen auf den Pokal.

Die guten Leistungen der Thüringer wurden durch die jüngsten Starter, jene der Jugend 16, mit den beiden Schmiedefeldern Felix Klauke auf Platz vier und Adrian Gllarewa auf Platz sechs abgerundet. Baa

Freies Wort vom 01.03.2016