Oberhofer Schüler wieder vorn dabei

 

Erfurt/Oberhof – Im Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ haben sich die Schüler des Sportgymnasiums Oberhof erneut gut in Szene gesetzt. Im Skilanglauf holten die weiblichen Teilnehmer in der Altersklasse III den zweiten Platz, die männlichen gewannen sogar. Den ersten Platz im Skispringen der Altersklasse IV erreichte das Regionalteam Inselberg. Insgesamt hatten sich aus Thüringen 65 000 Schülerinnen und Schüler an dem deutschlandweit ausgetragenen Wettbewerb beteiligt, der neben dem Bereich Sport auch die Naturwissenschaften, Fremdsprachen, Gesundheit und Demokratieerziehung umfasste. Ulk

 

Freies Wort vom 01.12.2015

 

 

Verheißungsvoller Beginn der Weltcup-Saison

Die deutschen Rennrodel-Talente, zu denen auch einige Hoffnungsträger aus Thüringen gehören, haben im norwegischen Lillehammer einen starken Eindruck hinterlassen.

Lillehammer – Den Thüringer Junioren-Rennrodlern ist  – sehr zur Freude ihres Trainers Steffen Wöller – ein optimaler Einstieg in die Weltcup-Saison 2015/2016 geglückt. Zum Auftakt der Serie im Lillehammer/Norwegen hinterließen die Talente aus dem Freistaat sowohl in der Junioren-Altersklasse als auch in der Jugend A einen positiven Eindruck. Ein perfekter Start gelang dem Ilmenauer Paul-Lukas Heider. Er landete auf der Olympiabahn von 1994 einen deutlichen Erfolg bei den A-Jugendlichen vor dem Österreicher Bastian Schulte und Ivan Nagler aus Italien, wobei Heiders Vorsprung auf den Zweitplatzierten mehr als eine halbe Sekunde betrug. Der Gewinner fuhr in beiden Läufen Bestzeit und stellte damit seine gute Frühform eindrucksvoll unter Beweis. Das große Saisonziel von Heider besteht darin, sich für die Olympischen Jugendspiele zu qualifizieren, die im Februar 2016 an gleicher Stelle stattfinden. Dank seines Sieges im ersten Weltcup-Rennen dürfte der 17-Jährige diesem Vorhaben ein gewaltiges Stück näher gekommen sein. Bei den Doppelsitzern der A-Jugend belegte das Duo Hannes Orlamünder/Paul Gubitz vom RRC Zella-Mehlis trotz einiger Material- und Abstimmungsprobleme den zweiten Platz. Damit knüpften die beiden 16-jährigen Talente nahtlos an ihren Vorjahrserfolg vom Weltcup in Oberhof an. Bei den Junioren gab es aus deutscher Sicht ebenfalls allen Grund zur Freude, denn Markus Hummer vom RC Berchtesgaden gelang mit einer Spitzenzeit ein sicherer Sieg vor dem Letten Kristers Aparjods und dem Österreicher Jonas Müller. Weniger zufrieden war Maximilian Jung vom Rodelteam Suhl, der als Neunter relativ weit zurücklag. Max Langenhan vom BRC 05 Friedrichroda, der im ersten Durchgang auf Rang sechs ins Ziel kam, verpasste eine gute Platzierung wegen eines Sturzes im zweiten Lauf. Freuen konnte sich hingegen die Zella-Mehliserin Julia Orlamünder, die in ihrer ersten Junioren-Weltcup-Saison hinter Siegerin Madelene Egle aus Österreich sowie den deutschen Talenten Alisa Dengler (WSV Königssee) und Jessica Tiebel (RRC Altenberg) einen ausgezeichneten vierten Platz erkämpfte. abe

Hannes Orlamünder und Paul Gubitz (von links) vom RRC Zella-Mehlis eröffneten die Saison im Rennrodel-Weltcup der Junioren mit einem respektablen zweiten Platz beim Wettkampf in Norwegen. Foto: König

(Freies Wort vom 23.11.2015)

 

 

 

Südthüringer Loipen-Festspiele an zwei Orten

In Steinach und in Zella-Mehlis sind die Skilangläufer am Wochenende aktiv gewesen. Zu gewinnen gab es Medaillenbei der Landesmeisterschaft und wertvolle Ranglistenpunkte.

Zella-Mehlis/Steinach –Alle Jahre wieder findet Ende Februar oder Anfang März am Sommerbachskopf auf der Suhler Ausspanne der traditionelle Otto-Wahl-Lauf des SC Motor Zella-Mehlis statt. Die Veranstaltung erinnert an den legendären Skilangläufer aus der Ruppbergstadt, der in den 1930er Jahren als bester mitteleuropäischer Loipenfuchs gehandelt wurde. Am Samstag hätte der Namensgeber seine helle Freude gehabt, denn bei leichten Minusgraden und einem Hauch Neuschnee waren die Bedingungen für einen gelungenen Wettkampf optimal. Selbst Weltmeister Axel Teichmann ließ es sich mitsamt seiner Familie nicht nehmen, dem Otto-Wahl-Lauf einen Besuch abzustatten. Auch wenn seine aktive sportliche Karriere inzwischen ein Ende gefunden hat, ist der Routinier vom WSV Bad Lobenstein, der in Oberhof wohnt, immer noch ein großes Vorbild in der Loipen-Zunft.

Beim diesjährigen Wettkampf bekamen Axel Teichmann und alle weiteren Zuschauer mehrere spannende Rennen zu sehen, denn die Veranstaltung wurde als Landesmeisterschaft in der freien Technik (ab der Altersklasse U16 aufwärts über fünf bzw. zehn Kilometer) sowie als Thüringer Ranglistenwettkampf (Altersklassen 12 bis 15) gewertet. Bei den Schülern nahmen 104 Aktive teil, in die Meisterschaftswertung gingen 62 Sportlerinnenund Sportler ein. Aus regionaler Sicht stachen die sieben Titel von Rebecca Färber (U 16 w) und Jörg Zobirei (Männer 36, beide SWV Goldlauter-Heidersbach), Melanie Schäfer (U 18 w), Martin Weisheit (Männer21), Skadi Michalowski (Frauen46) und Ludwig Amarell (Männer76) vom SC Motor Zella-Mehlis sowie Leonie Frank (WSV Oberhof 05) bei den Juniorinnen heraus. Hinzu kamen Silber für Mara Niedling (SWV Goldlauter-Heidersbach, U18w) und Björn Jülich (SC Motor Zella-Mehlis, Männer 36) sowie Bronze für Stefan Koob (SC Motor Zella-Mehlis, Männer 31) und Dieter Kahl (WSV Oberhof 05, Männer 56). In der Rennen der Ranglistenwertung belegten Felix Schlegelmilch, Fabienne Schlegelmilch (beide U12) sowie Chris Scheler (U 14) vom SWV Goldlauter-Heidersbach, Paul Schwär vom WSV Oberhof 05 (U 13), Christian Fehringer (U 14) vom SC Motor Zella-Mehlis und Albert-Christhard Hyneck (TSV 1883 Benshausen/U 15) Podestplätze. Auch beim Südthüringer Loipen-Klassiker „Rund um das Kieferle“ in Steinheid wurden Titel und Punkte vergeben. Bei der Thüringer Meisterschaft über fünf bis 15 Kilometer in der klassischen Technik ab der Altersklasse U16 gingen Goldmedaillen an Nicklas Stange (SWV Goldlauter-Heidersbach/U 18), Melanie Schäfer (SC Motor Zella-Mehlis/U 18), ihre Vereinsgefährten Martin Weisheit und Ludwig Amarell (Männer 31 bzw. 76), Jörg Zobirei vom SWV Goldlauter-Heidersbach (Männer 36) sowie an Skadi Michalowski vom SC Motor Zella-Mehlis in der Altersklasse Frauen 46.Björn Jülich (SC Motor Zella-Mehlis/Männer36) durfte sich ebenso über Silber freuen wie Ralf Zobirei vom SWV Goldlauter-Heidersbach bei den Männern 61. Bronze beim Steinacher Nebel-Rennen in den bestens präparierten Loipen holte sich Matthias Michalowski vom SC Motor Zella-Mehlis bei den Männer 51. Podiumsplätzebeim Ranglistenwettbewerb gab es für das „Wopper-Trio“ Felix Schlegelmilch, Fabienne Schlegelmilch und Willy Happ (alle U12) sowie für Lisa Lohmann vom WSV Oberhof 05, die in der weiblichen Altersklasse 15 als Siegerin den Zielstrich überquerte. Ulk

Melanie Schäfer (vorn) vom SC Motor Zella-Mehlis gewann in der Altersklasse U18 binnen 24 Stunden zwei Landesmeistertitel. Foto: König

 

Eine Patin mit Herz für die „Eliteschule des Sports“

Eine Kooperationsvereinbarung wurde am Donnerstag zwischen dem Sport-gymnasium Oberhof und der Rhön-Rennsteig-Sparkasse unterzeichnet. Sie gilt zunächst für drei Jahre.

Von Beate Kiesewalter-Henkel

Oberhof –Die Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Marina Heller ist im Oberhofer Sportgymnasium kein seltener Gast. Alle Jahre wieder fließen erhebliche finanzielle Mittel an die „Eliteschule des Sports“, um die jungen Sporttalente zu fördern – sowohl vom Sparkassen-und Giroverband Hessen-Thüringen als auch direkt vom Geldinstitut.

Für Schulleiter Volkmar Heyder ist die Sparkasse schon lange verlässlicher Partner, wenn es darum geht, kurzfristig zu helfen. Er erinnerte zum Beispiel an die Unterstützung für die Bezahlung der Flüge zu den Schülermeisterschaften in Andorra. Mit der neuen Vereinbarung soll die Zusammenarbeit zum gegenseitigen Vorteil noch erweitert werden. Das betrifft unter anderem die Förderung von Projekten, Veranstaltungshöhepunkte in beiden Einrichtungen, aber auch die Würdigung von besonderes guten Leistungen beim Schulabschluss. Schließlich verlassen jedes Jahr Absolventen das Gymnasium mit einem Notendurchschnitt mit einer eins vor dem Komma.

Schulleiter Heyder zufolge stehen als feste Positionen in dem mehrseitigen Papier Jahreshöhepunkte an der Einrichtung wie das Abwintern, Abiturfeierlichkeiten, Schulprojekte, der Schüleraustausch zwischen Oberhof und der norwegischen Partnerstadt Lillehammer und die Beteiligung am Planspiel Börse.

Mehr Planungssicherheit

„Die Vereinbarung soll unterstreichen, dass wir weiterhin Projekte unterstützen und vor allem Planungssicherheit geben“, sagte Marina Heller bei der Unterzeichnung des Vertrags. Sie sei nicht nur als Sponsor gekommen, sondern als Patin. „Denn Paten bringen auch Herzblut mit.“ Sie ermunterte die anwesenden jungen Sportler, sich auch direkt an sie zu wenden, wenn es um Ideen für eine lebendige Zusammenarbeit von Schule und Sparkasse geht.

Derzeit werden an der „Eliteschule des Sports“ 203 Schüler ab der fünften Klasse bis zum Abiturjahrgang unterrichtet. In der Einrichtung lernen und trainieren neben Sportschützen vor allem Wintersportler aus den Disziplinen Langlauf, Biathlon, Skeleton, Bob, Rodeln, Skispringen und Nordische Kombination.

Doch nicht für alle sind die Bedingungen wirklich gut in Oberhof. Denn beispielsweise für die jungen Sprungtalente sind die Trainingsmöglichkeiten stark eingeschränkt. Die kleineren Schanzen am Wadeberg sind schon seit drei Jahren wegen des baulichen Zustandes nicht mehr nutzbar. Die 70-Meter-Schanze wurde im Juni dieses Jahres für den Trainingsbetrieb gesperrt. „Deshalb fahren wir mit den jungen Sportlern nach Schmiedefeld zum Training“, beklagt Wilfried Hocke, langjähriger Trainer und Vorsitzender des Fördervereins der Schule. Diese Fahrten kosten nicht nur viel Zeit, sondern auch Geld. Auch deshalb ist man im Sportgymnasium froh darüber, für die nächsten drei Jahre die Sparkasse mit im Boot zu haben.

Sparkassen-Vorstandsvorsitzende Marina Heller und Schulleiter Volkmar Heyder unterzeichneten am Donnerstag eine Kooperationsvereinbarung, die zunächst für drei Jahre gilt. Foto: frankphoto.de

Freies Wort vom 04.09.2015

 

 

 

Tolle Tage auf dem Friedberg

Die traditionellen Pokalwettkämpfe der Südthüringer Schützenvereinigung in den Disziplinen Luftpistole und Luftgewehr haben 75 Teilnehmer aus 20 Vereinen in das Suhler Schießsportzentrum gelockt.

Suhl –Erstklassige Wettbewerbe gehören zum Alltag im Schießsportzentrum auf dem Suhler Friedberg. Einen festen Platz im Terminkalender nehmen alljährlich die Pokalwettbewerbe ein, die von der Südthüringer Schützenvereinigung ausgerichtet werden. In diesem Jahr zog die dreitägige Veranstaltung insgesamt 75 Schützinnen und Schützen aus 20 Vereinen in die Waffenstadt. Sie ermittelten ihre Sieger und Platzierten mit der Luftpistole und dem Luftgewehr –entweder Freihand und als Auflage-Wettbewerb für Senioren. Zu gewinnen gab es Siegprämien, Sachpreise in den Einzelwettkämpfen und attraktive Wanderpokale in den Mannschaftswettbewerben. Um in das Geschehen einzugreifen, nahmen manche Teilnehmer lange Fahrten auf sich –ein klarer Beweis dafür, dass die Pokalwettbewerbe nichts von ihrer Zugkraft eingebüßt haben. Die Rangfolge in den Disziplinen, bei denen je 20 Schuss in der Schülerklasse,30 Schuss bei den Auflagedisziplinen und40 Schuss von der Jugend bis zu den Senioren geschossen wurden, ermittelte sich aus dem prozentualen Verhältnis zu den Siegringzahlen bei der Deutschen Meisterschaft 2014 in der jeweiligen Altersklasse. Die Wertung ermöglichte, dass die Teilnehmer aus allen Altersklassen reelle Siegchancen hatten.

Bronze nach langer Pause

Bei den Gewehrschützen ging der Titel mit 187 Ringen und 96,89 Prozent zum Ergebnis der männlichen Schüler bei den Deutschen Meisterschaften erstmals an Yannick Sippel vom SV Ebertshausen. Er gewann vor Vereinskameradin Janine Jodeit, die 184 Ringe erreicht, was 94,84 Prozent der Meisterschafts-Bestleistung der weiblichen Schüler entspricht. Den dritten Platz belegte Nadja Hille von der Südthüringer Schützenvereinigung. Sie schoss nach einem Jahr Wettkampf-und Trainingsabstinenz mit 375 Ringen und 93,98 Prozent ein beachtliches Ergebnis. Den Hugo-Heim-Wanderpokal sicherte sich die Mannschaft vom SV Ebertshausen vor der SG Meiningen und der gastgebenden Südthüringer Schützenvereinigung mit Nadja Hille, Fabian Fuchs und Ralf Richter. Im Pistolenwettbewerb war der B-Junior Nicolas Braun(SG Rockstedt, 368 Ringe/98,65 Prozent) nicht zu besiegen. Den zweiten Platz erreichte Jonathan Mader vom BSC Erfurt mit 365 Ringen und 98,38 Prozent bei der männlichen Jugend. Dritter wurde Senior Roland Berndt (SV Geratal Elxleben,372 Ringe/97,63 Prozent). Der Hilmar-Kohl-Pokal für die beste Pistolenmannschaft wurde dank des minimalen Vorsprungs von 0,4 Prozent an den SV Geratal Elxleben vergeben –gefolgt vor der SG 1848 Kleinneuhausen und dem Förderverein des SSZ Suhl mit Anne Hiebel, Justin Walther und Sonja Leber. …

Anne Hiebel gehörte zur Mannschaft des FV SSZ Suhl, die den dritten Rang im Teamwettbewerb der Pistolenschützen belegte. Foto: frankphoto.de

 

Freies Wort vom 03.03.2015